Ein neues Bild von Carla Ronci – un nuovo quadro di Carla Ronci

10. September 2015

Gerhard Ucka stellt ein neues Bild  von der Ehrwürdigen Cala Ronci vor.

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Gemalt ist es in Öl (60×50)von Gertrud (Gertruda) Jolanta, einer Ordensfrau der „Heiligen Familie“ in Litauen.

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Sie bildet mit  fünf Schwestern eine kleine Kommunität  in Rom in der „Villa Lituania“.

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Von ihrem Orden ist ihr der Name Gertrud (Gertruda)  nach der hl.. Gertrud von Helfta verliehen worden. Helfta gehört heute zur Lutherstadt Eisleben. Diese ist die Partnerstadt meiner Heimatstadt Herne. So lernte ich auch bereits 1990 die Ruine und danach das wachsende Zisterzienserinnenkloster St, Marien in Helfta kennen und schätzen. Bei meinen vielen Besuchen brachte ich immer Materialien über das Kloster und die drei großen Frauen der mittelalterlichen Mystik kennen. So konnte ich Schwester Gertrud mit vielen Materialien über ihre Namenspatronin  versorgen.

Gleichzeitig machte ich sie mit der Person und der Spiritualität der Ehrwürdigen Carla Ronci bekannt. Sie war von Carla sehr angesprochen, las die Materialien, die ich ihr mitgebracht hatte: u.a. von Don Fausto Lanfranchi verschiedene Zeitschriften und die Texte, die Linda Menniger, MA und ich im Laufe der letzten vier Jahre für das Säkularinstitut „Mater Misericordiae“  übersetzt haben.

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Besonders angetan ist sie von dem Gedanken der „femminilità“ und von dem Sich-opfern für die Priester, besonders für die, die ihren priesterlichen Dienst nur unvollkommen verrichten. Mit ihren Mitschwestern bildete sich ein Gebetskreis „Carla Ronci“, der in regelmäßigen Abständen den Gebetsanliegen von Carla Ronci folgt.

 

Als weitere Beschäftigung mit Carla Ronci malte sie in wenigen Tagen das wunderschöne Bild. Zu meiner großen Freude hat sie es mir geschenkt. Ich überreichte ihr  für ihre Gruppe eine große Altarkerze mit dem Bild von Carla Ronci.

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Das Bild hängt bei uns im Flur und bereitet uns eine große künstlerische und spirituelle Erweiterung!

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Herzlichen Dank an Schwester Gertrud  (Gertruda) in Rom für das wunderbare Bild, dem viele schon eine hohe künstlerische Qualität zusprechen. Viele sehen auch eine gewisse Ähnlichkeit in dem Bild zwischen Carla und Gertruda.

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Ma grande gioia è il fatto che ho contributo a fondare un gruppo „Carka Ronci“ con cinque suore di Lituania. che vivano insieme nella casa in cui habito sempre quando sto a Roma., nella „Villa Lituania“(adesso 25 anni)..Pregano insieme nel senso di Carla – soprattutto per i preti che si trovano in diggicutà. Le ho dato materiali su Carla: libri di don Fauso, il diario di Carla,, le rivste „Una ragazza…più ( Graziella Goti)  e „Amici di Alberto e Carla“ e delle candele .

Una grande aiuto era un buon rapporto con sr. Gertruda. Conosco bene „Gertrud von Helfta“, una mistica tedesca medievale.. Il monastero li è ricostruito dopo la caduta del muro a Berlino. Helfta è una parte della città luterana Eisleben a quale la nostra città è gemellata.Io faccio participe del gemellaggio.

Sr. Gertruda è appassionata  alla personalità e alla spiritualità di Carla. Come ringraziamento mi ha dipinto un ritratto di Carla in olio ( 60×50).. L`ho fatto incorniciare professionalmente e il quadro abbellisce il muro nel mio appartamento.Ogni volta quando vedo  Carla Ronci´è  per me un arricchimento visuale e spirituale. Il quadro è bellissimo e sr. Gertruda è un`artista meravigliosa.

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Martin-Luther-Platz in Rom beschlossen

1. April 2015

Gerhard Ucka,  Bürger der Stadt Herne, die eine Städtepartnerschaft mit der Lutherstadt Eisleben unterhält, teilt mit, dass die Stadt Rom einen Luther-Platz in Rom  beschlossen hat. Dieses wurde am 30. März 2015  durch mehrere italienische Zeitungen bestätigt.

Roma, Martin Lutero avrà una piazza a Colle Oppio  –

Rom, Martin Luther hat bald einen Platz auf dem Hügel Oppio in einem Park in der Nähe des Kolosseums.

Damit folgte die Stadt Rom den Bitten der protestantischen Kirchen und   Gruppierungen in Rom. Diese liegen sechs Jahre zurück und wurden in der letzten Zeit wiederholt.

Untererstützt wurden die örtlichen Kirchen und Gruppen durch Initiativen aus Deutschland. Vor allem hat sich die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben , Jutta Fischer,  aufgrund meiner Informatignen und Kontakte zur ev.-lutherischen Gemeinde  für das Anliegen dieser Gruppen in den letzten zwei Jahren eingesetzt, u.a. durch eine Brief an den römischen Sindaco  Ignazio Marino.

Ich möchte der Stadt Rom  für den ökumenisch bedeutsamen Beschluss danken – auch besonders  im Namen der Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, deren Sohn Martin Luther war, weil er in dieser Stadt geboren  war und hier auch gestorben ist – und den protestantischen Kirchen und Gruppen in Rom unter dem Vorsitz von Pfarrer Dr. Kruse herzlich gratulieren.

Die Wahl des Ortes, einen Platz in der Nähe des Kolosseums , und auch die Qualität einer „piazza“ im Unterschied  zu einer kleinen „via“ gehen über die anfänglich bescheideneren  Wünsche der evangelischen Christen hinaus.

Auch als katholischer Christ bin ich über den Beschluss der Stadt Rom sehr glücklich, weil er ein wichtiges Signal für das ökumenische Gespräch im Zusammenhang mit den bevorstehenden  Feiern und Gedenktagen zum 500. Jahr des Beginns der Reformation durch den Anschlag der 95 Thesen in Wittenberg  durch Martin Luther ist.

Bericht über den 100. Geburtstag von Pfr. i. R. Alfons Vogt am 01.Juli 2014

11. Dezember 2014

Gerhard Ucka berichtet ausführlich mit vielen Fotos von dem 100. Geburtstag von Pfr. i. R. Alfons Vogt am 01. Juli 2014 in Brakel.

Pfr.i..R. Alfons Vogt ist 100 Jahre alt geworden.36 Jahre war er Pfarrer in der Herz-JesBericht über den 100. Geburtstag von Pfr. i. R. Alfons Vogt am 01.Juli 2014u-Gemeinde in Herne. Jetzt lebt er im St. Antonius-Seniorenheim  in Brakel/ Ostwesfalen.Zu seinem Festhochamt sind zahlreiche Vertreter aus der Kirche und Gesellschaft erschienen.: für das Erzbistum Weihbischof Hubert Berenbrinker, für die Brakeler Gemeinde Pfr. Wilhelm Koch, für seine alte Herner Herz-Jesu-Pfarrei  Pfarrer Ludger Plümpe, für das Dekanat Herne Dechant Christian Gröne  sowie viele Geistliche und Gäste.

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Zum Einzug:

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Ein schön geschmückter Kirchraum stimmt die Gläubigen aud die Dank- und Festmesse ein.

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Einzug:

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Die ehemaligen Vikare Franz Schnütgen und Dieter Koke sowie der Heimatprimiziant aus Herz Jesu Thomas Horsch geleiten den Jubilar in die Kirche.

Ins Gotteshaus gefahren  wird Pfr. Vogt von dem Heimatpfarrer Wilhelm Koch, angeführt durch den Herz-Jesu-Primizianten Leo Reiners und begleitet durch Paderborner Weihbischof Hubert Berenbrinker, der für die Pensionäre unter den Priestern zuständig ist.

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Das Lächeln des Bischofs zeigt die Gelöstheit über den gesundheitlichen Zustand, mit der der Jubilär offensichtlich den großen Tag mitfeiern kann. Pfr. Alfons Vogt ist an seinem 100. Geburtstag“gut drauf“!

Den Gottesdienst feiern zusammen mit dem Jubilar Pfr. Alfons Vogt in Konzelebration Weihbischof Hubert  Berenbrinker und die Pfarrer Ludger Plümpe als Nachfolger in HerzJesu in Herne und Wilhelm Koch als jetziger Heimatpfarrer.

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Der Jubilar war sich der besonderen Bedeutung dieses runden Geburtstages bewusst. Er freute sich, vom Weihbischof zu hören, dass er der älteste Priester im Erzbistum Paderborn sei.

In seiner Predigt  hob der Wehbischof hervor: „Die Freude an Gott sei Kraftquelle für den Dienst als Priester, die auch Alfons Vogt immer motiviert habe: „Von klein auf war diese Freude an Gott bei Ihnen spürbar. Und so konnten Sie immer wieder aus ganzem Herzen beten: ‚Zum Altare Gottes will ich treten. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf’, wie wir im Stufengebet der alten lateinischen Messe gebetet haben“, so der Weihbischof.

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Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch Markus Grewe an der Orgel und durch Berhard Schmidt an der Tropete. Sehr beeindruckend vorgetragen wurde am Schluss das Sololied: “ Gottes guter Segen sei mit dir“.

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Fotoshooting draußen:

Auf dem Weg nach draußen.

Pfr. Vogt im Kreise seiner „jungen“ Amtsbrüder.

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Der „Herner Kreis“!

Das Foto spricht für sich!

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Zwei Priester aus der Herz-Jesu-Pfarrei: der älteste Pensionär Leo Reiners und der aktive Pfarrer Thomas Horsch!

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Bei dem jungen Vikar Leo Reiners durfte ich bei der Primiz als Messdiener mitwirken und bei Thomas Horsch als Lehrer am Pestalozzi-Gymnasium in Herne.

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Mit Klaus Jeuschede verbindet mich eine ganz lange Zeit der gemeinsamen Gemeindearbeit ( er war mein erster Gruppenführer in der „Jungschar“), aber auch der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Pfarrer Vogt.

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In dem sich an das Hochamt anschließenden kleinen Empfang zeigte sich der Jubilar durchaus noch schlagfertig und in einigen Bereichen auf der Höhe der aktuellen Ereignisse, .Schalke 04 und Fußballweltmeisterschaft hatten es ihm angetan. So wünschte er sich als Geburtstagslied „Blau und weiß“. Die gesamte Festversammlung sang zu dem Lied mit, das von einem von Wolfgang Bruch gesponserten Musiker begleitet wurde.

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Die folgenden Fotos zeigen, dass sich der Jubilar an diesem Jubeltag noch mit vielen Teilnehmern fröhlich unterhalten konnte und wollte.

Pfr. Alfons Vogt, “ der kommunikative“:

Noch ist es offiziell.

Aber mit dem Bischof wird man schnell warm.

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Auch mit dem Dechanten des Dekanates „Emschertal“, Chtistian Gröne ( links).

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Guten Appetit!

Karl Endemann ( zweiter Ständiger Diakon in der Herz-Jesu-Gemeinde) mit Frau Lucie und Klaus Jescheude

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Pfr. Ludger Plümpe hält im Namen der Herz-Jesu-Gemeinde eine Laudatio.

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Die „Konzelebranten“

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Franz Schnütgen, der zeitlich längste amtierende Vikar bei Pfr. Vogt.

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Nicht so lange, aber auch herzlich war Dieter Koke, Pastor in Elspe, Vikar in Herz Jesu.

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Kirchliche Verlobung, kirchliche Trauung, Taufen, Beerdigungen – das haben meine Frau Marlen und ich mit Pfr. Vogt gemeinsam ausgetragen!

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Hier zusammen mit Gisela und Klaus Jeuschede.

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Auch ein Bischof bekommt zum Schluss noch etwas mit auf den Weg.

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Mit Fritz Weiers ist der damals jüngste Messdiener unter Pfr. Vogt ernannt worden.. Jetzt ist er einer der älteren Messdiener („Domherren“ – von Pfr. Vogt  so tituliert). Seine Familie pflegt die Beziehungen gerne mit.

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Zum Schluss und ganz herzlich seien Uschi und Rüdiger Dach mit Sohn genannt. Seit Jahren bemühen sie sich um Pfr. Vogt. Sie haben auch diese Geburtstagsfeier  mitgestaltet.

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Herzlichen Dank!

Es sei auch ganz herzlich den Schwestern und Mitarbeitern des Seniorenhauses St. Antonius in Brakel gedankt. Pfarrer Alfons, Schwester Grete und teilweise  Erika Künne haben hier einen schönen Teil ihrer Pensionärszeit mit Gewinn und Freude verbracht. Aber auch sie haben dem Haus einen Teil seiner Prägung gegeben.

In Rom gibt es an der Via Merulana  das „Alfonsianum“, das Zentrum der Redemptoristen. Dieser Orden wurde von dem hl. Alfons von Liguori, dem Namenspatron von Pfr. Alfons, gegründet.

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Durch die enge Verbindung von Pfr. Vogt zu dem Antonius-Haus und durch die hilfreiche Unterstützung von Pfr. Vogt durch das Haus  ist aus dem Antonianum auch ein Alfonsianum geworden.

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Allen Beteiligten dazu herzlichen Dank!

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Luthersrtraße in Rom – Via Lutero a Roma

14. August 2014

Gerhard Ucka gibt erfreut eine ergänzende Information zu einer möglich werdenden”Lutherstr. in Rom” ( Via Lutero a Roma)

Er schreibt: “Gestern/( 12. 08. 014) erhielt ich einen Anruf aus dem Büro des Sindaco Ignazio Marinos, in dem sich eine Dame danach erkundigte, ob die Übergabe des Briefes der Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Frau Jutta Fischer,erfolgt sei. Meine Mitteilung, dass dies auf dem Kapitol erfolgt sei, kommentierte sie damit, dass dies der richtige Weg gewesen sei.

Sie stellte aber auch eine Frage , in welchem Zusammenhang dieser Brief der Öberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben zu den im letzten Jahr gestellten Anträgen stünden. Ich antwortete, dass mir und Frau Fischer bekannt sei, dass die Evangelischen Kirchen in Rom um den Kreis der Ev.-Luther Kirche einen Brief an
den Sindaco in Romgerichtet hätten. Diesen Ansatz habe Frau Fischer mit iihrem Brief unterstützen wollen. aber auch einen weiteren Akzent habe se tzen wollen, um den Stellenwert des Sohnes ihrer Stadt in der öffentlichen Darstellung noch einmal besonders zu betonen.
Nachdem sich die offensichtlich sachkundige Sprecherin damit zufrieden gezeigt hat, stellte Gerd Uckad ie Frage, ob für die Stadt Rom das Thema “ Lutherstraße n Rom” als politische Aufgabe erkannt hätte. Darauf erklärte sie spontan und deutlich: “ Ja, das kann man sicher so sagen!”

In dieser positiven Aussage sehe ich einen weiteren positiven Schritt in Hinsicht auf eine”Via Lutero” in Rom.

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Da Gebiet um die Piazza del Popolo ist ein möglicher Standort für die „Via Lutero“ in Rom, da Martin Luther dort bei seinem Rom-Aufenthalt wohnte!

Ein weiterer Schritt zu einer Lutherstr. in Rom ( Via Lutero a Roma)

12. August 2014

Gerhard Ucka übergibt einen Brief aus Eisleben an den römischen Bürgermeister mit der Bitte um Benennung einer Straße in Rom nach Martin Luther (Via Lutero).Das ist der knapp zusammengefasste Inhalt einer Presseerklärung zu einem weiteren Schritt zur Erfüllung dieses Wunsches nach einer Lutherstr. in Rom,

Am 8. August habe ich dem Sindaco ( Bürgermeister) von Rom , Herrn Ignazio Marino, einen Brief der Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben , Frau Jutta Fischer, mit der Bitte einer Benennung einer Straße in Rom nach Martin Luther über das “Protocollo del Sindaco” überreicht.
Diese Übereichung eines persönlichen Briefes der Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben hat folgenden persönlichen und sachlichen Hintergrund:
Schon vor den Ereignissen 1989, die über eine friedlichen Revolution zur Beseitigung des Sozialismus und zur Wiedervereinigung führten, hatte es Bestrebungen zu deutsch-deutschen Städtepartnerschaften gegeben. Eine Beziehung zwischen Herne und Eisleben war im Gespräch. Anfang 1990 begannen konkrete politische Gespräche, an denen auch ich in Herne beteiligt war.
Auch als Romliebhaber war ich vielen bekannt. Bei einem meiner Rom-Besuche im letzten Jahr (z. Z. über 100) habe ich Kontakt zur ev.-luther. Gemeinde aufgenommen, um nach dem Stand einer Benennung einer Straße in Rom nach Martin Luther zu fragen. Mir waren Bemühungen der Protestantischen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in Rom bekannt geworden, anlässlich des 500. Jahrestages des Romaufenthaltes von Martin Luther ( 1510/ 1511) von der Stadt Rom eine Benennung einer Straße mit seinem Namen belegen zu lassen..Bei den nächsten Auskünften in Rom wurde deutlich, dass die Verhandlungen mit der Stadt Rom bisher nur in den Anfangsschuhen stünden.

Mit dieser Nachricht kam ich im Juli 2013 zum Partnerschaftstreffen von Rom nach Eisleben.

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Diese Nachricht zur Benennung einer Straße nach Martin Luther in Rom, aber auch die weitere Information , dass Frauen des Gustav- Adolf-Werkes aus dem Mansfelder Land einen der beiden Taufsteine für die ev.-luther. Christusgemeinde gestiftet haben, führten bei der Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Frau Jutta Fischer, zu der spontanen und begeisterten Zusage, das Anliegen einer Lutherstr. in Rom kirchlich und politisch zu unterstützen.

Im Verlauf des letzten Jahres wurden mehrere Wage der Kontaktaufnahme versucht, bis schließlich bei dem letzten Partnerschaftstreffen im Juli 2014 von Jutta Fischer und mir ein “Fahrplan” erarbeitet erarbeitet wurde Das Ergebnis liegt vor:

Der bisher vorliegende Brief von Frau Fischer an den “Sindaco” wird ins Italienische übersetzt und durch mich in geeigneter Weise möglichst “bürgermeisternah” der Stadt Rom übereicht. Das ist am 8. August geschehen.

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Wichtig sind die Gesichtspunkte, die sie ihrem “geschätzten Amtskollegen” zum Wunsch einer Benennung einer Straße nach Martin Luther nennt:

1. Eisleben ist der Geburts-und Todesort von Martin Luther. Die Stadt ist stolz auf ihren Sohn Martin Luther!

2. Sie möchte die Initiativen der Christen und Nichtchristen in Rom und Italien sowie in Deutschland nach einer Martin-Luther-Straße in Rom unterstützen.

3. Im Zeiten der Lutherdekade und der Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 kann und wird eine Benennung einer Straße nach Martin Luther als großes ökumenisches Zeichen gedeutet werden können.

4. Gleichzeitig lädt sie den römischen Bürgermeister in ihre “kleine, aber sehr schöne Lutherstadt Eisleben” ein.

Ich füge hinzu: “Mögliche Einwände seitens der katholischen Kirche sind nicht zu erwarten. Einerseits ist sie formal nicht zuständig( die Stadt Rom ist zuständig); andererseits gibt es inoffizielle Hinweise, dass der Umbenennung einer Straße nach Martin Luther nichts im Wege stehen könnte. Als pensionierter katholischer Religionslehrer und als langjähriges Mitglied in verschiedenen offiziellen kirchlichen Gremien und als begeisterter Rom-Fahrer sehe es auch so!”

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Eine persönliche Bemerkung:

Als ich am Freitag, den 8. August 2014 , an den Dioskuren Castor und Pollux vorbei den Kapitolshügel hinaufging, dachte ich nicht an die beiden Göttersöhne ,auch nicht an das Marc-Aurel-Denkmal und die Göttertrias Juppiert, Juno, Minerva und auch nicht an das berühmte Zitat von Theodor Heuss ,dass das Kapitol neben der Akropolis und Golgota einer der Hügel sei, auf denen Europa gegründet wurde.

Meine Gedanken drehten sich mehr um den ökumenischen Akzent, den ich mit meinem Gang setzte – für mich und für andere.Meine Einstellung zu Martin Luther ist langsam gewachsen. Zum rsten Mal bekam ich eine Ahnung von seiner Bedeutung,als ich mit dem Evangelischen Arbeitskreis der CDU in Herne mit einigen Lutherstätten auch das Augustinerkloster in Erfurt besuchte. Hier hatte Luther als frommer Mönch gelebt und gesucht. Dann haben meine vielfältigen Kontakte zur Lutherstadt Eisleben zu persönlichen Erlebmissen geführt.Mit Peter Pfützner und Familie gab es viele Besuche zu vielen Lutherstätten ( aber auch zum Kloster Helfta). Bei meinem „Vorstoß“ in der Lutherstr. ´in Rom fand ich in der Oberbürgermeisterin Jutta Fischer und ihrer Mitarbeiterin Ute Klopfleisch engagierte Personen, denen die Sache „Via Lutero „in Rom , aber auch die Dokumentation des Wertes der eigenen „Lutherstadt“ wichtig sind.,

Dass ich nicht irgendwo vorgelassen würde, hat mich zum Schluss nicht beunruhigt. All das war mit dem lauten Druck des Eingangsstempels vorbei..Der Diensthabende „Protocollo del Sindaco“ sagte lächelnd (in etwa): „So, jetzt ist es aktenkundig“. Fotografieren durfte ich nicht, aber draußen , bei der geöffneten Pforte, drückte ich schon einigen einmal meinen Fotoapparat in die Hand.

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Darauf zog ich mich nicht etwa erschöpft in eine Bar zurück, sondern begab mich zum ersten Mal in den Palaazzo Cafarelli auf dem Kapito,, den Sitz der

Deutschen Botschaft im Kaiserreich.Die dortige Hauskapelle war die Vorgängerin der ev.-luther. Christusgemeinde in Rom. Damit schloss sich sozusagen der Kreis!

Und von dort holte mich das „normale“ Rom-Leben mit herrlichen Aussichten wieder ein!

 

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Gerhard Ucka

Plumpe Geschichtsfälschung zu Papst Paul VI. bei Reiseerinnerungen zu Rom-Fahrten

11. Mai 2014

Gerhard Ucka hat bei der Darstellung des Pontifikats von Papst Paul VI. plumpe Geschichtsfälschungen festgestellt:

“ Anläßlich der Ankündigung der Seligsprechung von Papst Paul VI. am Oktober in Rom habe ich meine Materialen durchsucht und ein sehr ärgerliches und ein sehr erfeuliches Element gefunden.

Das ärgerliche Teil ist eine Verkaufstafel zur Erinnerung an eine Romfahrt an einem Kiosk in Rom aus dem Jahr 1982.

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Es fehlt Papst Paul VI.

Sicher ist es keine “damnatio memoriae”, wie im Alten Rom, als jegliche Erinnerung an einen mißliebigen Herrscher vernichtet oder weggelassen wurde, aber eine bewusste Streichung Papst Pauls VI. aus der Papstgeschichte, weil mit dem nachdenklichen und zum Schluss umstrittenen Papst weniger Geschäfte zu machen gewesen waren als mit den beliebten fröhlichen anderen Päpsten.Nach Johannes XXIII. hätte Paul VI. aufgeführt werden müssen. Stattdessen erscheint der lächelnde Johannes Paul I..
Entdeckt habe ich dieses “geschmackvolle” Erinnerungsstück an eine Rom-Fahrt im August 1982 in Rom an einem Kiosk!( Leider nicht gekauft).

Es ist ein kleines, aber signifikantes Beispiel für die Beurteilung des Pontifikates Papst Pauls VI. zu einem bestimmten Zeitpunkt durch die Öffentlichkeit und auch durch Teile der katholischen Kirche.

Die erfreuliche Erinnerung an Papst Paul VI. ist ein Foto, das ich bei meiner ersten Rom-Fahrt im April 1971 während der Generalaudienz im Petersdom gemacht habe. Papst Paul VI. wird auf der „sella gestatoria“, einem Tragesessel, durch den Petersdom getragen.

 

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Radio Vatikan fasst am 10.05. 2014 die Hauptverdienste des zukünftigen Seligen zusammen:

In seinem Pontifikat setzte Paul VI. in einer schwierigen Umbruchphase die Öffnung der Kirche zur Welt und zum Dialog hin um. Zugleich vollzog er gegen manche innerkirchlichen Widerstände die Liturgiereform. Als erster Papst der Neuzeit unternahm er Auslandsreisen: 1964 besuchte er das Heilige Land, im Jahr darauf hielt er eine Rede vor der UNO in New York. Die umfassendste Kurienreform des 20. Jahrhunderts geht auf das Konto von Paul VI. Er verzichtete auf traditionelle päpstliche Statussymbole, löste die Nobelgarde auf und verschenkte die Tiara. Auch die Abschaffung des Index der verbotenen Bücher 1965 ist ein Werk Paul VI. Als einziger Papst seines Jahrhunderts hatte Montini Sympathie für zeitgenössische Kunst. Er starb am 6. August 1978 und liegt in einem schlichten Erdgrab in den Grotten des Petersdomes bestattet.

 

Die italienische Stadt Civitavecchia ( Roma) hat seit dem 10. Oktober 2013 eine Martin-Luther-Straße

10. Januar 2014

„Die italienische Stadt Civitavecchia ( Roma) hat seit dem 10. Oktober 2013 eine Martin-Luther-Straße (Via Martin Lutero)“ : Gerhard Ucka gibt diese in italienischer Sprache verfasste Meldung der Baptistengemeinde in Civitavecchia wieder, übersetzt sie ins Deutsche und kommentiert sie kurz in Hinblick auf die Bestrebungen einer Benennung einer Straße in Rom nach dem deutschen Reformator Martin Luther.

„Die italienische Hafenstadt Civitavecchia, ca. 70 km von Rom entfernt, hat auf Bitten der örtlichen Baptistengemeinde eine an deren Gemeindegebiet gelegene Straße ( Via dei Bastioni) im Oktober 2013 mit dem Namen “ Martin Luther“ benannt.

Schild Civitavecchia

 

 

Hier der italienischeText:

Civitavecchia dedica una via a Martin Lutero
di redazione Pubblicato il 12 ottobre 2013
La Giunta Comunale di Civitavecchia, ha accolto la richiesta di dedicare Via dei Bastioni al Riformatore Martin Lutero. Un riconoscimento che giunge nell’anno della celebrazione dei 150 anni della presenza delle Chiese Battiste in Italia – 142 anni nella città di Civitavecchia.

Massimo Aprile

E‘ con grande soddisfazione che annuncio che in data odierna, la Giunta Comunale di Civitavecchia, ha accolto la nostra richiesta di dedicare Via dei Bastioni, dove si trova, tra l’altro, il nostro edificio di culto, al Riformatore Martin Lutero. Ringrazio con sincera simpatia, il Sindaco, dott. P. Tidei e l’Amministrazione tutta per questo riconoscimento, che giunge nell’anno della celebrazione d…ei 150 anni della presenza delle Chiese Battiste in Italia, e da ben 142 anni a Civitavecchia.
Ma il mio pensiero va a tutta quelle generazioni di credenti, uomini e donne, che con tenacia e fedeltà all’Evangelo hanno dato buona testimonianza in questa città, a parole e con le proprie vite, anche in tempi in cui questo non era affatto facile.
Auspico che questo gesto della Amministrazione Comunale sia solo il primo in direzione del riconoscimento della pluralità religiosa presente nella nostra città, per un arricchimento della vita di tutti e per la pacifica convivenza delle diverse identità. Soli Deo gloria!

Übersetzung

Civitavecchia widmet Martin Luther eine Straße

Die Stadt Civitavecchia hat dem Ersuchen stattgegeben, die Via dei Bastoni dem Reformator Martin Luther eine Straße zu widmen. Eine Anerkennung, die auf dem Jahr der Feierlichkeiten zur 150 jährigen Präsenz der Baptistenkirchen in Italien beruht – davon 142 Jahre in Civitavecchia.

Massimo Aprile:

“ Ich verkünde mit großer Befriedigung, dass am heutigen Tag die Stadt Civitavecchia unserem Ersuchen nachgekommen ist, die Via dei Bastioni, wo sich unter anderem das Gemeindehaus befindet, dem Reformator Martin Luther zu widmen.Ich danke mit aufrichtiger Sympathie dem Bürgermeister Dr. P. Tidei und der gesamten Verwaltung für diese Anerkennung, die auf dem Jahr der Feierlichkeiten zur 150 jährigen Präsenz der Baptistenkirchen in Italien beruht – davon gut 142 Jahre in Civitavecchia.

Aber mein Gedanke geht auch an jene ganze Generation von Gläubigen zurück, Männer und Frauen, die mit Standhaftigkeit und Treue zum Evangelium in dieser Stadt ein gutes Zeugnis abgegeben haben, auch in der Zeit, als das nicht einfach war.

Ich wünsche sehr, dass dieses Zeichen der Stadtverwaltung nur ein erstes zur Anerkennung der gegenwärtigen religiösen Pluralität in unserer Stadt sein kann – für eine Bereicherung des Lebens aller und für das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Idenitäten. Gott allein die Ehre!

 

Kurze Stellungnhme

 

Ich nehme kurz zu diesem auch in der interessierten deutschen Öffentlichkeit bisher nicht beachteten Ereignis Stellung, auch in Hinblick auf die Diskussion um eine Lutherstraße in Rom:

1. Die Bennennung einer Straße nach Martin Luther in Civitavecchia stellt keine Konkurrenz bzw. mögliche Gefährdung einer „Lutherstraße in Rom “ dar.

In Civitavecchia wird mit der „Martin-Luther-Straße“ die Durchsetzung allgemeiner Prinzipien wie Religionsfreiheit, Toleranz und Gedankenfreiheit(„freies Wort“) geehrt.

In Rom soll an den“ Reformator“ an einer konkreten Stelle am Beginn seines Wirkens erinnert werden. Darüber hinaus soll die gegenseitige Bereitschaft der großen Konfessionen zu einer größeren ökumenischen Gesinnung , auch in Hinblick auf das bevorstehende Reformationsjubiläumsjahr, zum Ausdruck gebracht werden.

2. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen zwischen der Gemeinde der Baptisten und den politischen Institutionen in Civitavecchia kann in Rom

möglicherweise bei den angekündigten Verhandlungen und Beratungen über eine „Lutherstraße“ motivierend und beispielhaft wirken.

Ich bin sehr optimistisch!

Weihnachtskarte mit der Krippe von „St. Paul vor den Mauern“ in Rom

28. Dezember 2013

Mit der Weihnachtskrippe von „St. Paul vor den Mauern“ in Rom stellt Gerhard Ucka seine Weihnachtskarte vor.

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Das ausgewählte Krippenbild an sich ist keine besonders herausragende Darstellung der Geburtsgeschichte Jesu. Unsere schriftlichen Ergänzungen machen für mich – und hoffentlich für viele – das Besondere dieser Karte aus. Es ist die Krippe aus der Basilika “St. Paul vor den Mauern” in Rom!
Immer wieder höre ich von Teilnehmern von Rom-Fahrten, St. Paul sei eigentlich die schönste Kirche in Rom.

Es ist also eine schlichte Krippe, die aber alle inhaltlich notwendigen Elemente einer Krippendarstellung enthält.Die “besonderen” Umstände, die mich im Januar 2009 nach Rom geführt hatten, lagen im “Paulusjahr” 2008 –2009.Papst Benedikt XVI. hatte dieses besondere Jahr ausgerufen.
Ich habe dieses Paulus-Jahr in der Woche meines Aufenthaltes intensiv als Pilger, einschließlich der Beichte, gestaltet (25.01. – 02.02.2009).So hatte ich auch sehr viel Zeit für St. Paul ! Und ich habe mich gefreut, einmal die Krippe in St. Paul zu sehen.
Bei der Gestaltung der Karte ( ich habe das gestaltete Foto als Weihnachtskarte drucken lassen), mussten Erwin Telkemeier (E.T.) und ich entscheiden über die Art, die Größe und den Inhalt der Schriftzüge.
Der Ausschnitt vom Originalbild ist recht groß gehalten. Diese Krippe wird von einem einfachen Stall umgeben. Es handelt sich wohl um eine römische Krippe, wenn man die Haltung und Kleidung des Jesuskindes als Grundlage der Einordnung nimmt. Es liegt wie die vielen “bambinelli”, die in den Kirchen dem Altar vorgelagert sind. Solche “bambinelli” werden auch am 3. Adventssonntag in Rom von den Kindern zum Petersplatz mitgebracht, um sie vom Papst segnen zu lassen.
Maria und Josef knien vor dem liegenden, sich mit ausgebreiteten Ärmchen freudig zeigenden Jesuskind. Hirten und ein (sichtbarer) Vertreter der “drei Könige” umgeben die heilige Familie. Ochs und Esel liegen wie aufgereiht oben nebeneinander und beobachten die Szene. Einzelne Schafe runden das Zeremoniell ab.Diese Szene bietet nach hinten einen vom Mond beleuchteten Hintergrund. Vereinzelte beleuchtete Häuser lassen auf eine Randlage einer Stadt schließen oder eines Dorfes schließen..
Jesus wird arm geboren: in die Armut der Gesellschaft, aber auch – und den Gedanken übernehme ich gerne von Anselm Grün – “in die Armut unseres Herzens”.

Ave Maria – ein altes Heft der Herz-Jesu-Pfarrei Herne mit 18 bekannten Marienliedern

8. Dezember 2013

Am Festtag „Mariä Empfängnis“ (8. Dezember) 2013 setzte Gerhard Ucka das Liederheft „Ave Maria“ der Herz-Jesu-Pfarrei in Herne, das von der Druckerei Heinrich Lonnemann erstellt woren war, ins Internet. Er möchte damit die Erinnerung an die vielfältigen Tradtionen der Marienverehrung in der Pfarrei erhalten und ggf. weitere Lieder , die über die Sammlung im „Gotteslob“ hinausgehen, kirchlichen Gruppen und Privatpersonen zur Verfügung stellen.

Das Heft enthält 21 Lieder, darunter 18 bekannte deutschsprachige Marienlieder.

Heinrich Lonnemann hatten seine Druckerei auf der Altenhöfener Straße, unmittelbar an der Herz-Jesu-Kirche. Er war der Pfarrei sehr verbunden und war in der Kirche nach dem Krieg zeitweilig als nebenamtlicher Küster tätig.

Das Bild der ersten Seite zeigt die fast klassische Darstellung der „Immaculata“ (der „Unbefleckten Empfängnis“):

Maria – ohne Jesuskind auf dem Arm – schwebt lichtumstrahlt im Himmel. Ihr Kopf ist von 12 Sternen umgeben. Meistens hat sie die Hände gefalten, hier nicht. Ihr Mantel ist „wie die Sonne“, in der künstlerischen Dartellung aber zunehmend blau. Sie setzt ihren Fuß auf die Mondsichel und/oder die Weltkugel. Um sie windet sich die Schlange (Symbol für Eva). Maria zertritt ihren Kopf. Sie besiegt die Schlange. Auch in der Schrift wird das deutlich: EVA wandelt sich zu AVE.

Das Textheftchen „Ave Maria“ können Sie hier herunterladen.

Carla Ronci: Ama e canta sempre!

1. Dezember 2013

Gerhard Ucka erläutert den Satz von Carla Ronci:“ Ama e canta sempre“ oder “ Liebe und singe immer“ und stellt Ähnlichkeiten zu alten Theologen und Philosophen heraus (Augustinus, Platon):

In der Adventszeit 2013 möchte ich in meine “ Rominfos“ auch spirituelle Gedanken einfügen und insbesobere Zitate und Bilder von der Ehrwürdigen ( Venerabile) Carla Ronci und ihrer geistlichen Heimat wiedergeben.

Zu Beginn möchte ich ein einfaches, aber zu ihr spirituell adäquates Wort wiedergeben und erläutern.

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Bild: Alfred Schwarz

 

Ama e canta sempre!

Liebe und singe immer!

 

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Dieser einfache Satz drückt viel von Carlas Spiritualität aus und entspricht ihrer bekanntesten Aussage „La vita è bella si ami è meravigliosa“ (das Leben ist schön, aber wenn du liebst, ist es wunderschön).

Die Liebe zu Jesus und zu den Menschen ist eine der Grundlagen ihrer Persönlichkeit. Lebensfreude, Gottes- und Nächstenliebe gehören zusammen.

Diese Grundlage wird jetztberweitert durch die Hinzufügung des Singens, der Musik. Schon bei dem hl. Augustinus ist das Singen Ausdruck der Liebe: „Cantare amantis est“!

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Augustinus

Der bekannte Theologe Anselm Grün schreibt weiterhin in „einfach leben“ (12/ 2013), dass das Singen bei Platon auch als Ausdruk der Freude gilt („Choros“ – Gesang- sei abgeleitet von „chara“ – Freude-).

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Platon

Singen werde -so Anselm Grün weiter – auch immer mit dem Gesang der Engel in Verbindung gebracht. Gerade zu Weihnachten.

Er schägt vor, das wir uns beim Singen machmal in die Situation versetzen sollen, als wenn Engel neben uns ständen. Oder Carla – sage ich einmal . Das gebe unserem Gesang sogar Würde.

Auf einen dritten Gesichtspunkt möchte ich hinweisen. Carla Ronci setzt díesen Grundaussagen das Wort „sempre“ hinzu. Diese Einstellung der Freude und der Nächstenliebe, die sich im Singen ausdrückt, soll unser Leben „immer“ bestimmen, also nicht nur von Zeit zu Zeit. Das heißt auch: unter verschiedenen Bedingungen mit unterschiedlicher Gestaltung.

Es muss ja nicht immer ein fertiges Lied sein, die „Angeli“( Engel) sind improvisationsfähig! Aber nach den Ausführungen möchte ich jetzt z. B.das folgende Lied so vor mir her singen: „Les Anges dans Nos Campagnes“(frz.)oder (deutsch) „Hört der Engel helle Lieder“(hier fliegen im Titel die Engel nicht so richtig) oder (ital.)“ Gli Angeli Delle Campagne“, hier klingt es auch nach Engeln.

Noch ist nicht Weihnachten, aber ich habe mal etwas hereingehört.Das „Glo-o-o-o-ria“ ist in allen Sprachen schön!

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In dem Sinn: fangen wir schon einmal an mit amare und cantare ..z.B. mit

„Volare…Cantare“. Mit Domenico Modugno lässt sich gut schweben.