Archive for April 2013

Carla a fumetti – Carla im Comic

24. April 2013

Gerhard Ucka teilt mit:

Qualche anno fa Graziella Goti ed altre hanno fatto dei fumetti sulla vita di Carla Ronci.Qui la presentazione in italiano ( 155 illustrazioni).

Vor wenigen Jahren haben Graziella Goti und andere einen Comic über das Leben von Carla Ronci in 155 Bildern gestaltet.

Linda Menniger, M.A., und ich haben die „Fumetti“ – zuerst in italienischer Sprache – auf meine Website www.circolocarliano.de gestellt.

Viele Leser wissen mittlerweile, dass ich mich mit der Person und der Spiritualität der “Venerabile”(Ehrwürdigen ) Carla Ronci aus Rimini/ Macerata beschäftige.Sie war eine engagierte , moderne Christin,die schon als “Heilige der Vespa” und “Heilige des Lächelns “ verehrt wird. Sie ist 1970 mit 34 Jahren gestorben. Ihr hoher Tugendgrad ist von Papst Johannes Paul II. in einer kirchlichen Erklärung als “Venerabile” erklärt worden.Die Voraussetzungen zu einer Seligsprechung sind gegeben.

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Durch eine Ausstellung in Loreto ist mir Carla Ronci bekannt geworden.Von dem Säkularinstitut “Mater Misericordiae” , dem Carla Ronci angehörte, und von dem Beauftragten des Bischofs von Rimini für Selig- und Heiligsprechungen sind mir viele Materialien an die Hand und in die Koffer gegeben worden.

Mit Linda Menniger,M.A., hat mich eine sprachen – und sachkundige sowie engagierte junge Dame in Sachen Carla Ronci von Anfang an in unserem “Circolo Carliano“voll unterstützt.

Im Verlauf unserer dreijährigen Zusammenarbeit haben wir mehrere Übersetzungen aus dem Italienischen ins Deutsche angefertigt, und ich habe eine Website angelegt, auf der alles von uns Verfasste veröffentlicht ist: www.circolocarliano.de

Außer unseren Bemühungen gibt es z.Z. nichts in deutsch über Carla Ronci.

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Als nächstes Aufgabenfeld haben wir uns die Übersetzung eines längeren Comics über Carla Ronci vorgenommen.Dieser Comic ist von drei Frauen aus dem Umfeld von Carla Ronci gestaltet worden. Idee und Text stammt von einer guten ehemaligen Freundin und einem Mitglied von “Mater Misericordiae”, von Graziella Goti. Sie hat mir alle Rechte der Veröffentlichung, auch der Übersetzung ins Deutsche, übertragen. Gerade Letzteres liegt ihr am Herzen, und sie setzt große Hoffnungen in Linda und mich. Auch die “Presidente” von Mater Misericordiae, Maria Bertoni, begrüßt die Veröffentlichung .

.Linda wird bald mit der deutschen Übersetzung beginnen und nach technischer Umsetzung in Zusammenarbeit mit Michael Leiendecker die Veröffentlichung dieses schönen und besonderen Projektes als Verantwortliche betreiben.

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Das Team „Carla a fumetti“ – „Carla als Comic“

Gerd – Linda – Michael.

 

Heute also – nach längerer Einführung für neue Leser – der Hinweis zu “Carla a fumetti”
-“Carla im Comic”.

Allora i fumetti in italiano ! Das ist der Comic auf italienisch!

Esempi. Beispiele.

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http://www.circolocarliano.de/Carla_Ronci/fumeti.html

75 jähriges Priesterjubiläum von Pfr. Alfons Vogt am 2. April 2013 in Brakel

7. April 2013

 

Gerhard Ucka gibt eine Zusammenfassung der Feier zum 75 jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Alfons Vogt in Brakel. Sein Bericht wird durch viele Fotos erläutert und durch zusätzliche Informationen ergänzt.

Am 2. April feierte Pfarrer Alfons Vogt sein überaus seltenes 75 jähriges Priesterjubiläum an seinem Altersruhesitz in Brakel ( Krs. Höxter). Er ist 98 Jahre alt und erfreut sich einer zufriedenstellenden Gesundheit.

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Der Paderborner Weihbischof Hubert Berenbrinker und weitere zahlreiche Priester sowie Vertreter einiger Kirchengemeinden und Verbände, in denen der Jubilar tätig gewesen ist, besonders aus der Herner Herz-Jesu-Gemeinde, nahmen an dem feierlichen Dankpontifikalhochamt und an dem anschließenden Empfang teil. Besonders herzlich begrüßt wurde Frau Erika Künne, die die ihn als Seelsorgshelferin in allen Jahren seiner über dreißigjährigen Tätigkeit aufopferungsvoll und solidarisch begleitet hat.

 

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“Dieses Jubiläum ist für uns alle ein Anlass, Dank zu sagen: Dank an Gott, der uns den Menschen und Priester Alfons Vogt geschenkt hat, und Dank an unseren Jubilar, der, gerade weil er immer Mensch geblieben ist, seinen priesterlichen Dienst über so viele Jahrzehnte so überzeugend getan hat“, sagte Weihbischof Berenbrinker zu Beginn der Heiligen Messe.“ Die Freude an Gott hat ihn als Kraftquelle von Kindheit auf begleitet”.

 

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Mit klarer Stimme hat der Jubilar den Gottesdienst mit begleitet: in den Messgebeten und kleineren Gesängen und in einer frei vorgetragenen Dankesrede, in denen er – gerührt – seiner Familie gedachte und Grundzüge seiner priesterlichen Tätigkeit vortrug. Auch in diesen Dankesworten kam sein bekannter Humor immer wieder zum Vorschein.
Als früherer Vikar in Gelsenkirchen wurde und blieb er Schalke-Fan.In einem Beitrag ging der Brakeler Pfarrer Wilhelm Koch darauf ein.Er habe ihm einmal einen Blumenstrauß geschenkt, den Pfr. Vogt zwar dankend angenommem hätte, nicht aber ohne eine zwinkernde Bemerkung darauf hinzuweisen, dass im Strauß blaue Schalke-Blumen fehlten. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes überreichte deshalb der Brakeler Heimatpfarrer dem Jubilar noch einmal einen Blumenstrauß – dieses Mal mit blauen Blumen! – nicht aber, ohne darauf hinzuweisen, dass “blau” auch die Farbe der Gottesmutter sei! Was natürlich allgemeine Heiterkeit erregte und volle Zustimmung des Marienverehrers Alfons Vogt fand!

 

 

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Das Original des Bildes „Immerwährende Hilfe“ befindet sich in Rom in der Kirche „Sant‘ Alfonso“ und ist vom Papst Pius IX. den Redemptoristen

zur Aufbewahrung anvertraut. Der Gründer des Redemptoristenordens ist Alfons von Liguori, der Namenspatron unseres Jubilars.

 

 

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Logo von Schalke 04

 

Nach dem Imbiss griff der aus der Herz-Jesu-Gemeinde stammende Herner Wolfgang Bruch die Schalke-Leidenschaft des Jubilars auf und trug zur allgemeinen Erheiterung aus der Jubiläumsschrift des SV Sodingen ein Interview vor, das er mit Pfr. Vogt über dessen abenteuerlichen Besuch des legendären Vorrundenspiels zur Deutschen Meisterschaft des SV Sodingen gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Schalker Glückauf- Kampfbahn geführt hatte .

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Wolfgang Bruch und seine Frau Olga gratulieren

 

Gerd Ucka überbrachte die Grüße der Herz- Jesu-Gemeinde und überreichte eine Kerze, die eine verkleinerte Kopie der diesjährigen Osterkerze der Herz- Jesu- Gemeinde ist.” Damit wird die enge Verbundenheit zwischen Pfr. Vogt und der Gemeinde ausgedrückt”. Er fasste dann kurz die Verdienste zusammen, die sich der Jubilar als Pfarrer von Herz Jesu erworben hatte.

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Neben Baumaßnahmen wurden besonders die Fähigkeiten und die Bereitschaft zu feierlichen liturgischen Handlungen hervorgehoben.Seine Begabung, bei Feiern und Festen auf Menschen zuzugehen und persönliche Kontakte zu Familien und Einzelpersonen aufzunehmen, hätten sich bis heute noch bei häufigen Privatbesuchen bei ihm gezeigt.

Bekannt war der Jubilar auch für seine traditionellen Schifffahrtswallfahrten nach Bornhofen und für seine jährlichen Wallfahrten und Bildungsfahrten in die Schweiz zum hl. Nikolaus von der Flüe.

 

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Gerd Ucka gratuliert für die Herz-Jesu-Gemeinde ( links mit seiner Frau Marlen und rechts mit Klau Jeuschede).

Frau Erika Künne hatte einen Ehrenplatz neben Pfarrer Vogt.

 

Privat brachte Gerd Ucka alsGeschenk ein großes Bild von Papst Franziskus direkt aus Rom von seiner 100. Rom-Fahrt mit.

 

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Von dem Papstbild angeregt, brachte der 98 jährige Geistliche Rat und Pfarrer i.R. mit Überlegung alle Päpste zusammen , deren Pontifikat er miterlebt hat. Es waren die Päpste

Benedikt XV., Pius XI., Pius XII.,Johannes XXIII. ,

Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. , Benedikt XVI. und Franziskus.

 

Großen Wert legte Pfr. Vogt auf den guten Kontakt zu den beiden Missionaren aus der Herz-Jesu-Gemeinde: Pater Severin Pieper OSB in Tansania und Pater Heribert Rembecki ofm in Brasilien (da heißt er „Frei Heriberto“). Wegen der Übernahme neuer Aufgaben musste er seine Wohnung wechseln. Seine neue Anschrift hat er mitgeteilt:

Meine neue Adresse
Frei Heriberto Rembecki,ofm
Cx. Postal o2
Rua Magalhães de Almeida, 955
65.700-000 Bacabal – MA
Tel: 099-3621-1558

 

Und dann war da noch einer : Bischof Gottau!

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Bischof Georg ( Jorge) Gottau war Pallottiner , wurde Bischof von Anatuya in Argentinien und kam über viele Jahre u.a. auch in unsere Gemeinde , um für seine bettelarme Gemeinde zu sammeln. 1994 ist er an Krebs gestorben.

In Argentinien wurde er „der Gute Hirte“ genannt. Wegen seiner sozialen Einstellung und wegen seiner tiefen Fömmigkeit wurde für ihn in seinem Bistum vor Kurzem das Seligspechungsverfahren eröffnet. Sein Nachbarbistum war und ist das große Erzbistum Buenos Aires. Und an dessen Spitze stand bis vor Kurzem ein Erzbischof und Kardinal, der hieß und heißt mit Vornamen auch Jorge!…

 

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Sogar drei Damen überbrachten die Glückwünsche der kfd der Herz-Jesu-Gemeinde : Olga Bruch, Marlen Ucka, Gisela Jeuschede.

Weihbischof Hubert Berenbrinker verabschiedet sich von Pfr. Vogt und von Erika Künne.

 

 

 

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Fritz Weiers (hier mit Frau Hannelore und Tochter Antonia) begann auf eigenes Drängen und mit Genehmigung des Pfarres als weitaus jüngster Messdiener seine Messdienerzeit und setzt sie nach seiner Pensionierung weiter fort.

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Die Eheleute Ursula und Rüdiger Dach ( hinten links) sind verwandschaftlich mit Frau Künne verbunden und pflegen die Erkrankte in ihrem Haus.

 

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Pfr. Thomas Horsch , der aus der Herz-Jesu-Gemeinde stammt , ist jetzt Pfarrer der St. Joseph-Gemeinde in Wanne-Eickel (die sog. „Löwenkirche“ – sie soll als bauliches Vorbild die berühmte St. Zeno – Kirche in Verona haben).

 

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Eheleute Endemann sind im Gespräch mit Dieter Koke , Pfarrer von St. Jakobus d. Ä. in Elspe ( „Santiago des Sauerlandes“). Er hatte seine erste Vikarsstelle in Herne bei Pfr. Vogt und hat nach eigenen Angaben viele Impulse und Eindrücke aus Herz Jesu Herne im liturgischen Bereich mitgenommen.

Familie Endemann hatte besondere Aufgaben unter Pfarrer Vogt übernommen. Lucie Endemann war lange Zeit im Vorstand der Elisabethkonferenz der Caritas tätig, Karl Endemann war nach Dr. Anton Buckel der zweite Ständige Diakon in der Herz-Jesu-Gemeinde.

Dank gebührt dem Personal des St. Antonius – Seniorenheimes in Brakel für die wunderbare Gestaltung desTages des 75 jährigen Priesterjubiläums von Pfr. i.R. Alfons Vogt, insbesondere aber den Ordensschwestern , die dem Jubilar ihre besondere Zuwendung erweisen, die auch darin bestehen kann, dass sie ihn zur notwendigen warmen Kleidung drängen.

Bei Kaffee und Kuchen endete der Nachmittag mit netten Gesprächen, die der betagte Jubilar erstaunlich lange durchhielt und offensichtlich genoss!

Für alles an diesm Jubel- und Gnadentag: Deo Gratias!

Gerd Ucka